13 Fragen, die du dir ehrlich stellen solltest, um für dich und deinen (zukünftigen) Hund ein glückliches Leben gestalten zu können
Wenn ich einmal ganz ehrlich zu mir selbst bin, stelle ich sehr schnell fest, dass ich nicht erahnt habe, wieviel Verantwortung auf einen herein prasselt , wenn man sich so ein kleines Hundewesen nach Hause holt.
Alle Vorbereitungen, alles Nachfragen, alle Gassirunden mit Tierschutzhunden ergaben nur einen Bruchteil dessen, was tatsächlich auf mich zu kam.
Und vermutlich ist das gut so. Denn wüßten wir von so manchen Aufgaben , die wir übernehmen, im voraus , was damit alles verbunden ist, würden wir wohl manches dankend ablehnen:-)
Da aber immer mehr Hunde in Haushalte gelangen, für die sie nicht geeignet sind und leider dann auch wieder im Tierheim landen, will ich hier einmal auflisten, was wir uns ehrlich VOR der Adoption eines Hundes fragen sollten:
13 Fragen & Aspekte , die du dir unbedingt stellen solltest:
- Keinen Hund über eine Internetplattform kaufen! Niemals! Hier sind oftmals Händler aktiv, die nicht nachvollziehbar sind und die Herkunft der Welpen ungewiss.
- Bist du bereit für die nächsten 10 – 15 Jahre dein Leben mit einem Hund zu teilen, unter Berücksichtigung all seiner Bedürfnisse
- Laß dich von einem Tierarzt beraten, welche rassespezifische Krankheiten am häufigsten auftreten und schwer behandelbar sind.
- Scheue dich auch nicht , vor der endgültigen Entscheidung, den auserwählten Hund von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.
- Welche Hunderasse passt zu deinem Charakter und deinem Leben? Was musst du gegebenenfalls rassetypisches berücksichtigen?
- Bist du emotional und mental bereit für einen Hund? Das hört sich jetzt vielleicht etwas theatralisch an, aber nicht selten wird es Herausforderungen in eurem Leben geben, die dich an deine Grenzen bringen.
- Wie sieht dein Alltag aus? Hat ein Hund wirklich Platz in deinem Leben? Zeit für ausreichend Beschäftigung und Spaziergänge?
- Hat dein zukünftiger Hund ausreichend (Wohn)Raum. Ein Rückzugsort für ihn sollte vorhanden sein, wo er ungestört schlafen kann.
- Bist du finanziell abgesichert? Wenn es mal nicht so gut läuft, können für Tierarztkosten einige Euros zusammen kommen.
- Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Kannst du eine Mittagsrunde mit deinem Hund integrieren?
- Die Eingewöhnungsphase , vor allem mit Hunden aus dem Tierschutz, sind zeitintensiv. Plane hier mehr Zeit für euch ein und übe dich in Geduld:-)
- Hast du bereits Erfahrung mit Hunden? Wenn nicht, gehe für eine Zeit mit Tierschutzhunden regelmäßig spazieren. Hier kannst du nicht nur ein Gefühl für Hunde und Rassen entwickeln,sondern auch feststellen, ob dir das Leben mit Hund wirklich liegt. Denke an die nächsten 10-15 Jahre:-)
- Die Quizfrage zum Schluß:-) Kennst du alle Bedürfnisse eines Hundes, die für seine körperliche und mentale Gesundheit sorgen und die in DEINER Verantwortung liegen, sie zu erfüllen???
Wenn du sie noch nicht kennst, frag mich 🙂
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Ich wünsche dir bei deiner Entscheidung und deinem zukünftigen Leben – vielleicht mit Hund – ganz viel Freude!
Aus meiner fast 9-jährigen Erfahrung mit Hunden kann ich nur sagen: Das Leben mit Hund ist immer eine Bereicherung und unsere Hunde sind unsere größten Lehrer. Lehrer in Liebe, Geduld und bedingungslosem Vertrauen!
Gerade weil uns Hunde alles geben, liegt es in unserer Verantwortung ihnen das Leben zu schenken, was sie verdienen!
„Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.“
Zitat von Roger Caras
Fotoquelle:Unsplash