Was ich von meinem Hund über das Leben gelernt habe –

5 Tipps , wie du Selbstvertrauen und Zufriedenheit gewinnst

woman in black jacket sitting beside brown dog on rock near body of water during daytime
Mein Hund und ich

Was ich von meinem Hund über das Leben erfahren durfte, ist so viel mehr , als ich es erahnt habe, als er in mein Leben kam.

Meist lernen wir von Herausforderungen und Situationen , die wir eher als unangenehm (zunächst) betrachten.

Will heißen: Egal , welchem Lebewesen wir im Leben begegnen, wir können immer voneinander lernen. Vielleicht lernen wir von einer Person , wie wir nicht sein wollen, oder aber , was uns inspiriert und motiviert.

Keine Begegnung ist ohne Sinn. Alles hat eine Bedeutung . Wir müssen sie nur richtig deuten:-)

Zurück zu meinem Hund Luke:

Eigentlich kam nichts so , wie ich es geplant hatte. Er wurde im Junghundealter kränklich, war sehr unruhig ( logisch wenn man mit Koliken geplagt ist) und hatte scheinbar alles vergessen , was ich ihm als Welpe beigebracht hatte.

Wir wanderten also von Tierarzt zu Tierarzt, in den „gesünderen “ Zeiten besuchten wir einen Kurs für Hundetraining und alles gestaltete sich sehr mühsam.

Der Hundetrainer gab mir den entscheidenden Hinweis, den ich zunächst aber nicht verstand. Er behauptete, ich hätte keine Beziehung zu meinem Hund! Ich resultierte daraus, dass das wohl die Ursache wäre, dass mein Hund nicht auf mich hört.

woman in brown coat holding white dog on brown dirt road during sunset
Hundebeziehung aufbauen

Im gemeinsamen Training lernte ich dann mehr über Beziehung zum Hund aufbauen. Es fühlte sich für mich jedoch immer noch sehr „technisch“ an.

In der Folgezeit verbesserte sich der Allgemeinzustand meines Hundes und wir arbeiteten an unserer Beziehung:-)

Durch einen „Zufall“ kam ich zu dem Thema Persönlichkeitsentwicklung, denn ich kam immer wieder an meine Grenzen und wollte mehr darüber lernen, wie ich so manche Herausforderung besser meistern kann.

In diesen herausfordernden Zeiten ging es auch mit Luke etwas „holprig“ weiter:

Immer wieder wurde er von anderen Hunden attackiert und beim letzten unschönen Zusammentreffen mit einem Hund konnte ich es leider nicht verhindern, dass er gebissen wurde.

Für mich bis heute eine Situation, die ich immer wieder durchlebe und auch die größte Lernkurve für mich entwickelt habe.

Ich habe hier auf meinem Blog an anderer Stelle diesen Vorfall genau erzählt, deshalb will ich hier nur den Kernpunkt herausnehmen, der für diesen Artikel eine Bewandtnis hat.

Wie ich so da stand – meinen Hund im Arm und der andere Hund hielt immer noch am Nacken meines Hundes fest – trat plötzlich eine Stille ein und ich konnte die Situation, wie aus der Vogelperspektive , sehen.

In diesem Moment verabschiedete ich mich innerlich von meinem Hund, mir wurde aber dann ganz schnell bewusst, dass Luke noch nicht aufgegeben hatte. Er verhielt sich „nur“ plötzlich ganz still. Vielleicht aus einem Instinktverhalten heraus, vielleicht weil er am Ende seiner Kräfte war. Und so entschloss ich mich, ebenfalls nicht aufzugeben.

Plötzlich veränderte sich die Situation : Der andere Hund ließ los und ich entfernte mich sehr schnell einige Meter von der Stelle und sank ins Gras.

Ich brachte dann Luke sofort zum Tierarzt und es brauchte einige Zeit der Genesung, bis er wieder der kleine , ungestüme Hund war, den ich kannte.

woman near brown dog
Vertrauen aufbauen, denn Vertrauen schafft Sicherheit

Was habe ich also von meinem Hund gelernt:

  1. Nicht die Umstände sind die Herausforderung, sondern wie du damit umgehst.
  2. Abgrenzen ( wo erforderlich) und eigene Bedürfnisse erkennen sind der Schlüssel zu Selbstvertrauen und innerer Zufriedenheit.
  3. Annehmen , was man nicht ändern kann und auf das Vertrauen, was kommt.
  4. Bedingungslose Liebe und Vergebung.
  5. Nichts ist unendlich, deshalb lebe im Moment.

Um gesund aus Krisen heraus zu treten, gilt es alle 3 Ebenen unseres Seins zu beachten:

Unterbewusstsein, Bewusstsein und Körperbewusstsein.

Meditation und körperliche Bewegung sind die stärksten Tools, um unserem Gehirn und unserem Körper zu signalisieren: “ Ich bin NICHT im Überlebensmodus!“ Wähle immer die Meditation zu dem Thema, was dich gerade am meisten beschäftigt!

Etabliere eine Routine, in denen du deine Gedanken kontrollierst und von negativ auf positiv umwandelst.

Integriere das positivste Gefühl, das du fühlen kannst, in deinen Alltag, denn so signalisierst du Body & Mind: „Alles ist gut.“ und du schaffst Raum für Neues. Plötzlich ergeben sich Möglichkeiten, die du vorher nicht sehen konntest:-)

„Lernen ist , wie rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“

Laozi

Be balanced!

Was ist deine Motivation und lässt dich immer wieder Mut schöpfen?

Fotoquelle:Unsplash

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