Glückliches Hundeleben – meine Geschichte mit Luke

Luke mit 4 Monaten

Wahrscheinlich könnte jeder Hundemensch seine eigene Geschichte erzählen, die er bisher mit seinem Lieblingshund erlebt hat – mit allen Hochs und Tiefs:-)

So auch ich. Wo fange ich an: Ich habe mir viel Zeit genommen mich auf den neuen Mitbewohner in meinem Leben vorzubereiten. Doch trotz aller Vorbereitung, kamen Herausforderungen in unser Leben, die ich bis dahin in keinem Hunderatgeber gelesen hatte.

Also : Ich hatte mich dann schließlich für dieses kleine Hundewesen entschieden und wir nahmen die ersten Hürden, wie Stubenreinheit, im Bettchen schlafen und schön an der Leine gehen ganz super!

Entwicklungsstufen beim Hund : Vom Welpe ins Junghundealter

Dann kam der Tag , an dem sich sein und mein Leben einmal um 180 Grad drehte: Luke wechselte vom Welpe ins Junghundealter . So weit – so gut. Doch ganz plötzlich – quasi über Nacht – hatte er alle guten Manieren vergessen und was sich zur größeren Herausforderung entwickelte war, dass er sein Hundefutter nicht mehr vertrug.

Dies hatte ich natürlich seinem Lebensalter angepasst und damit startete eine Odyssee an Tierarztbesuchen, neues Testen von Hundefutter, Notfallambulanz und nicht enden wollenden Gassirunden, weil mein armer kleiner Kerl von Durchfällen geplagt war bis zur völligen Dehydration!

Wenn wir die Durchfälle wieder einigermaßen unter Kontrolle hatten, bemühte ich mich um einen guten Hundetrainer, um dieses andere „kleine“ Problem, wie Anbellen von Läufern, Fahrradfahrern und kleinen Kindern in den Griff zu bekommen.

Fotoquelle:Photo by Artem Beliaikin on Unsplash

Auch hier benötigte ich 3 Anläufe, bis ich einen einfühlsamen und kompetenten Hundetrainer fand!

Wir besuchten seinen Kurs und machten gute Fortschritte. Trotzdem bat ich den Trainer um eine Einzelstunde,da ich das Gefühl hatte , nicht so richtig „unser“ Problem lösen zu können.

Hundebindung aufbauen – Beziehung zum Hund festigen

So verabredeten wir uns für einen Nachmittag und er beobachtete zunächst das Miteinander und die Reaktion von Luke, wenn sich in unverschämter Weise ihm Menschen und Hunde näherten. Meine Versuche zu intervenieren schlugen fehl und mein Hundetrainer hatte sehr schnell die Diagnose parat:

“ Du hast überhaupt keine Beziehung zu deinem Hund. Er reagiert 0,00 auf dich! “ Peng – das saß!

In einer Mischung aus Verzweiflung und Traurigkeit blickte ich von meinem Hund zum Hundetrainer und wieder zurück.

Ich hatte mir doch alles so schön zurecht gelegt und vorbereitet und nun das! Natürlich war mir das klar, ansonsten würde mein Hund ja auf mich hören!

Der Punkt war jedoch, dass mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar wahr, was diese Aussage bedeutete, denn ich setzte Beziehung mit Gehorsam gleich. Ich dachte:“ Ja natürlich, würde mein Hund auf mich hören, hätten wir auch eine Bindung zueinander.“

Es ist aber genau umgekehrt: Zuerst wächst die Bindung und das damit verbundene Vertrauen und dann folgt auch der Hund!

Deshalb verstehe ich bis heute die Leinenrucker und Anbrüller nicht, was sie damit erreichen wollen. Sie demonstrieren nur ihr eigenes Unvermögen und vermitteln ihrem Hund Unsicherheit und das nicht vertrauen können. Traurig!

Um diesen ersten Teil meiner Geschichte mit Luke abzurunden: Wir haben dann gemeinsam eine schöne Lösung gefunden, wie ich die Bindung zu meinem Hund aufbauen kann und wieder friedliche Spaziergänge möglich wurden:-)

Es sollten jedoch noch weitere Herausforderungen auf uns warten…..

Davon im nächsten Blogartikel mehr!

Be balanced!

Was war deine größte Herausforderung mit deinem Hund?

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