Ein Hund zieht ein ?

white cat sitting beside gray luggage bag

Photo by ConvertKit on Unsplash- Ein Hund zieht ein:-)

 

Vorbereitung ist (fast) alles:-)

Nach bestem Wissen und Gewissen sucht man sich mit viel Herz und wenig Verstand einen Hund aus und will ihm das beste zu Hause bieten.

Dann kommt alles anders. Der Hund entwickelt sich ganz anders, als gedacht, oder die eigenen Lebensumstände verändern sich.

Natürlich bereichert ein Hund das eigene Leben! Er bringt einen zum Lachen und zum Weinen, liebt bedingungslos. Beim Spielen fühlt man sich selbst wieder , wie ein Kind und er öffnet unser Herz. Das ist wohl die magische Anziehungskraft , die wir beim Anblick eines Hundes spüren.

7 Tipps für einen guten Start

Er wird unser Lebensbegleiter und ein Familienmitglied. Daher ist es um so wichtiger genau zu überlegen, ob ein Hund wirklich in das eigene Leben passt, denn damit sind wir schon beim ersten Punkt:

  1. Im Idealfall bleibt unser Hund 10 – 18 Jahre an unserer Seite. Natürlich muss jetzt kein Lebenskonzept für die nächsten 20 Jahre angelegt werden, jedoch ein Bewusstsein und die ehrliche Frage zu uns selbst:“Bin ich bereit für eine langfristige Verantwortung gegenüber einem Hund?“
  2. Wenn wir uns diese Frage mit „JA“ beantwortet haben , geht es um die Frage: “ Welcher Hund passt zu mir und meinem Leben?“ Welche Rasse und welcher Charakter passt zu mir? Welchem Hund mit welchen Bedürfnissen kann ich gerecht werden? Zu den einzelnen Rassen kann man Hundetrainer, oder in Tierheimen nachfragen. Auch eine Beratung von einem Tierarzt kann hilfreich sein.
  3. Wenn die Entscheidung dann feststeht, ist die nächste Entscheidung über das „WO“: Wo kann ich mir einen Hund aussuchen? Bitte nicht auf den Internetplattformen, so als würde ich mir einen Schrank aussuchen:-) Züchter und Tierheime können aus ihren Erfahrungen hilfreiche Tipps geben und kennen „ihre“ Hunde sehr gut.
  4. Das Finanz-und Zeitbudget wird oft unterschätzt. Ein Fakt ist, dass mindestens 3 Spaziergänge am Tag erforderlich werden. Habe ich einen Welpen , wird dieser für die nächsten 18 Monate noch zeitintensiver , da alles neu erlernt werden muss- logisch:-) Aber auch bei einem Tierheimhund treten möglicherweise „Verhaltensauffälligkeiten „auf, die es im Tierheim nie gab. Auch logisch: Er kommt ja in eine völlig neue Umgebung-neue Gerüche, neue Bezugspersonen….. Mit den finanziellen Mitteln meine ich, dass , von den Routineuntersuchungen und Impfungen abgesehen, immer ein Krankheitsfall auftreten kann, der hohe Kosten nach sich zieht.

white chihuahua lying on brown and white floral sofa

Photo by Daniel Mikaelson on Unsplash- Was muss ich beachten?

Ich persönlich habe die Kosten nie aufgerechnet, da man alles für seinen Hund gibt, Hauptsache es geht ihm wieder gut. Dennoch sollte man sich ein Budget zurecht legen, um nicht ins finanzielle Chaos zu geraten.

5. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, wie ist der Hund versorgt, wenn ich einmal verhindert bin.

6. Der Wohnbereich spielt insofern eine Rolle,dass es eine Rückzugsmöglichkeit für den Hund geben sollte. Selbstverständlich sollte ein Hund in der Wohnanlage erlaubt sein und es sollte in der Nähe einige Spazierwege geben. Auch passt nicht jeder Hund in eine Familie mit Kinder, oder anderen Haustieren. Es wäre sehr traurig, wenn man nach wenigen Wochen den Hund wieder „zurück geben“ müsste, weil man einen wichtigen Punkt nicht berücksichtigt hat.

7. Wenn man noch nie einen Hund hatte, ist ein ehrenamtliches Mitarbeiten in Tierheimen sehr hilfreich. Man bekommt ein Gefühl für Hunde generell und für die Bedürfnisse der einzelnen Rassen.

Ein Hund soll immer noch ein Hund bleiben. Deshalb werde ein empathischer „Rudelführer“, lerne deinen Hund zu verstehen und er wird dein Leben bereichern – versprochen:-)

woman and black French bulldog sleeping on sofa

Photo by Rafal Jedrzejek on Unsplash-Lerne seine Bedürfnisse kennen , biete ihm Sicherheit und dein Hund folgt dir überall hin:-)

Dein Hund kann dich an deine persönlichen Grenzen bringen, er kann dir deine Schwächen spiegeln, aber er ist es IMMER wert , die Herausforderung anzunehmen. Ganz nebenbei bringt er Leichtigkeit und Lachen in dein Leben und du wirst Seiten an dir entdecken, die du vorher nicht bereit warst zuzulassen:-)

In einem Satz gesagt: Er ist eine Bereicherung , wie die wertvollsten Menschen um dich herum!

Be balanced!

 

Hinterlasse mir gerne in den Kommentaren, was deine Lieblingsgeschichte mit deinem Lieblingshund ist:-)

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