Strategie 6: Perspektivenwechsel- Das Kind in Dir

Der Weg zum starken ICH

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Photo by h heyerlein on Unsplash

Diese Strategie knüpft sehr gut an die letzte an.

Kennst Du das? Endlich kennen wir unseren Weg, aber irgendwie kommen wir dort nicht an. Irgendetwas kommt immer dazwischen. Aber was und warum???

Schutzstrategien wie Perfektionsstreben,oder Harmoniestreben dienen uns , um Versagensängste, bzw. Verlustängste zu verdrängen.

Perspektive Schattenkind

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Photo by Tom Barrett on Unsplash

Unser Schattenkind will die Erwartungen anderer erfüllen, um so Anerkennung zu erhalten.Dabei entsteht ein brüchiger Kontakt zu unseren eigenen Wünschen.

Hier ist die Kunst , die Balance zwischen Leistung und Entspannung zu finden.

Durch Harmoniebestreben können wir oft schlecht „Nein“ sagen und die Angst vor dem Alleingelassen werden macht uns sehr wachsam, wenn Menschen auf Distanz gehen.

Unser Gegenüber soll das verletzte Schattenkind , durch Wertschätzung , anerkennen. Dies macht uns aber vom Verhalten anderer Personen abhängig.

Kontrolle ist eine Antwort auf Angst und das Gegenteil von Vertrauen. Wir kämpfen unbewusst um Autonomie und Selbstbehauptung, weil die Eltern oft wenig Freiraum für den eigenen Willen zugelasssen haben. Das Schattenkind fühlt sich schnell bevormundet, oder übergangen.

Hier gilt, eine Balance zwischen Anpassung und Selbstbehauptung zu finden. Die Welt da draußen sind nicht unsere Eltern.

Fordern als Selbstschutz steht für unsichere Menschen, oder wenn man in der Kindheit zu kurz gekommen ist.Vielleicht fordern wir sogar mehr, als wir geben.

Stichwort Kommunikation: Es geht keine Information verloren, wenn wir unser Anliegen freundlich formulieren:-)

Perspektive Erwachsenen-Ich

Photo by Ricardo Moura on Unsplash

Nachdem wir unser Schattenkind kennengelernt haben, geht es nun darum, das Erwachsenen – Ich zu stärken:

Wenn wir bewußt unsere Glaubenssätze identifiziert haben, können wir aus der Beobachterperspektive einen Abstand zum Schattenkind-film einnehmen.

Kreiere Gegenargumente zu deinen Glaubenssätzen aus der Kindheit. Nimm dein Schattenkind an- lange genug hat es ein Schattendasein geführt. Angst, Druck und Wut sind Ausdruck dieses Schattenkindes.

Aus der Perspektive Schattenkind hin zur Perspektive Sonnenkind

Wenn wir in der Feldperspektive unseres Schattenkindes stecken bleiben, neigen wir dazu andere Menschen als größer,oder besser als uns selbst wahrzunehmen.

Es ist deshalb wichtig, dass wir immer zwischen Fakt und Interpretation unterscheiden. In dem Moment , wenn wir Verantwortung für unser Verhalten übernehmen, können wir uns weiterentwickeln.

Mit unserem neuen Weg, den wir dann einschlagen, benötigen wir eine Vision.

Positive Glaubenssätze bilden und Umdrehen der negativen Kernglaubenssätze ist eine Schatzstrategie für unser Sonnenkind.

Werte geben Kraft und Halt, um aus dem Schattenkindmodus auszusteigen.

Bewußtsein und Balance als Perspektive

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Photo by Valentina Yoga on Unsplash

Bewußtsein, um wieder ins Genießen zu kommen, anstatt ins Grübeln. Dann nehmen wir auch wieder die schönen Dinge in unserer Umgebung wahr.

Eine Balance herstellen zwischen Anpassung und Abgrenzung und immer wieder auf die eigenen Gefühle zu achten. Verantwortung für eigene Wünsche und Entscheidungen übernehmen. Es gibt nicht DIE perfekte Entscheidung und wenn man hin und wieder nein sagt, erhöht dies unser Energielevel.

Zuhören ist die Brücke zur Empathie. Wahrnehmungsverzerrungen entstehen aus Misstrauen. Vertraue zunächst dir selbst und dann kannst du auch anderen vertrauen. Werde dir immer wieder bewußt, ob dein Einwand etwas mit der Sache zu tun hat und wo du zustimmen kannst. Warte nicht auf die Anerkennung anderer Menschen, weil sie in ihrem eigenen Schatten gefangen sind.

Quelle: Das Kind in dir muss Heimat finden – Stefanie Stahl

Mein Fazit: Stefanie Stahl hat ein tolles Arbeitsbuch gestaltet, mit dem es für jeden von uns sehr viele Aha-Erlebnisse gibt und so manches an unserem Verhalten erklärt:-)

Welche Perspektive glaubst Du, die meiste Zeit des Tages, zu haben?

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