Strategie 4- Berufung: Petra Bock

dirt road surrounded with trees

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Menschen finden gerade in tiefen Krisen ihre Lebensaufgabe – ihren Sinn.

Dazu braucht man Zeit. Zeit um das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Für sich den Weg finden, um zu innerer Zufriedenheit zu gelangen.

Unsere Erfahrungen und die Erziehungen bilden unsere Sicht auf die Welt . Wir lernen uns anzupassen,ahmen nach und wollen Anerkennung.

Die Berufung ist die Tätigkeit, die uns zutiefst in Einklang mit unserer Persönlichkeit bringt. Dabei gilt es drei Dimensionen auszuloten:

1) Wo komme ich her?

four boy playing ball on green grass

Photo by Robert Collins on Unsplash

Oft sind es die kritischen Momente aus der Kindheit, die uns zu unserer Berufung führen. Vielleicht auch kleine Freuden, die uns große Befriedigung gebracht haben.

Wenn man beispielsweise gerne anderen zugehört hat , entwickelt sich dies häufig als Fähigkeit, die man beruflich einsetzen kann.

2) Wo stehe ich jetzt?

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Photo by Juli Moreira on Unsplash

Hier gilt es wahrzunehmen, welche Arbeits-und Lebenssituationen man als angenehm empfindet.Wann gehen wir in einer Tätigkeit auf? Welche Werte sind uns wichtig.

3) Wo will ich hin?

wooden bridge surrounded by trees

Photo by Matthew Ronder-Seid on Unsplash

Die Brücke zur Zukunft liegt in der Frage: Wie würde ich am liebsten leben? Welchen Beitrag möchte man durch das eigene Leben leisten? Stell dir vor, du würdest nur noch 1 Jahr leben.Was würdest du tun? Oder ein bischen weniger dramatisch: Stell dir vor , du bist ein alter Mensch und blickst auf dein Leben zurück. Was wirst du der Welt hinterlassen?

Nun haben wir etwas in unserem Unterbewußtsein gekramt und steuern auf das Finden zu.

Finde die Verbindung zwischen den drei Bereichen.Wie passen die Puzzleteile zusammen?

Finden bedeutet aber auch, offen zu sein für Inspiration und Intuition.Anders ausgedrückt: Sich einen größeren , mentalen Rahmen geben und unsere verschiedenen Persönlichkeitsanteile annehmen. Die Kunst ist es, dabei eine Kohärenz herzustellen, in dem man die Anteile abwägt und den roten Faden hierüber findet.Anders gesagt: Die Bereiche der Interessen zusammen fließen lassen.

Nun folgt die Disziplin des Loslassens. Das bedeutet in die Entspannung gehen und dem Bewußtsein die Möglichkeit geben das Unterbewußtsein zu erfassen.


Photo by Luz Mendoza on Unsplash

Dann geht es in die Phase der Planung und Umsetzung.

Hierbei kann die Strategie von Walt Disney helfen, sowie unsere eigenen Persönlichkeitsanteile: Der Träumer, der Realist und der Kritiker. Zunächst jedem Anteil den persönlichen Raum geben – ohne jegliche Bewertung.

Das heißt in der Umsetzung erst einmal kreative Ideen entwickeln. Dann erst prüfen , ob die Pläne umsetzbar sind.

woman on sea in front of sun

Photo by frank mckenna on Unsplash

Der nächste Schritt ist das Ziel zu stecken: Wann will ich was wo erreichen? Auch gerne schon einmal hinein fühlen in das Ziel, so als ob es schon erreicht wäre: Wie fühlt sich das an?

Unbedingt Zwischenziele stecken, um den Kurs zu halten: Wo bin ich in 3 Monaten und in 1 Jahr?

Selbst wenn wir einmal von unserem Weg abkommen,werden wir wieder zurück finden, weil wir eine persönliche Entwicklung in Gang gesetzt haben. Herz und Verstand wollen in die gleiche Richtung. Der Alltag ist kein Berg mehr, sondern eine Aussichtsplattform.

Wir fragen nicht mehr warum etwas nicht gehen kann, sondern wie es gelingen wird.

Quelle: Petra Bock

Die Kunst seine Berufung zu finden

Mein Fazit: Die eigene Berufung zu finden ist vielleicht der schwierigste Teil in der Persönlichkeitsentwicklung, aber wenn wir sie erst einmal – nur im Ansatz – gefunden haben, wirst du nicht mehr aufzuhalten sein!

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