Wie Du wieder mehr in Geduld und Gelassenheit kommst

Quelle:Michael Olsen/Unsplash

Dazu die Geschichte von Bethany Hammilton:

Bethany ist Profisurferin und lebt auf Hawaii . Schon im Alter von 5 Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb. Sie gewann den Wettbewerb der unter 11-jährigen und später den unter 15-jährigen.

Am 31.Oktober 2003 stieg sie früh morgens auf ihr Surfbrett und wurde von einem Hai angegriffen.Er biss ihr den linken Arm ab und Freunde halfen ihr wieder an den Strand zu kommen.

Mit viel Geduld trainierte sie sich wieder zurück ins Leben. Sie bekam ein angepasstes Surfbrett mit einem Haltegriff,mußte ihr Gleichgewicht ganz neu ausrichten.

Sie schrieb ein Buch mit dem Titel „Soulsurfer“. Des weiteren erhielt sie einen Award für das Sportler-Comeback des Jahres. Zwischenzeitlich ist sie verheiratet und Mutter eines Sohnes:-)

Bestimmt war es kein leichter Weg und vielleicht hat sie auch manchmal gedacht:“Das macht doch alles keinen Sinn“ Aber sie blieb geduldig, fokussierte sich auf ihre Stärken und suchte nach Möglichkeiten.


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„Geduld ist eine Tugend“ – sagte schon Oma.

Heute allerdings gehört diese Eigenschaft nicht mehr zu den gefragtesten Tugenden.Im Zeitalter von Internet und Smartphone kann alles in Sekunden abgefragt und online bestellt werden. Erfolg soll sich bitte schön über Nacht einstellen und Auto- und Radfahrer rasen durch die Straßen , als würde es um ihr Leben gehen.

„Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“

-Konfuzius-

Veränderungen benötigen Zeit, im Großen,wie im Kleinen.

Oder um es mit Bill Gates Worten auszudrücken: Geduld ist ein Schlüssel-Element des Erfolges.

5Tipps , die Dir zu mehr Geduld im Alltag verhelfen:

1) Auf die eigenen Bedürfnisse achten: Wenn ich immer nur ein Pflichtprogramm abspiele, werde ich unzufrieden und damit ungeduldig. Hinterfrage immer wieder Dein Handeln: Mache ich das aus meiner Überzeugung heraus, oder um Erwartungen anderer zu erfüllen.

2) Achtsamkeit praktizieren: Achtsamkeit bedeutet Körper , Geist und Seele beobachten.

-Durch Yoga bringst Du beispielsweise Deinen Körper in bewußte Haltungen.

-Schenke Deinem Puls einige Minuten täglich Deine Aufmerksamkeit.

-Sadhguru beschreibt in seinem Buch „Die Weisheit eines Yogi“ sehr schön das bewußte Atmen:

„Wenn Du Dich auf 12 Atemzüge in der Minute beschränkst,kommst Du in Kontakt mit der Erdatmosphäre; bei 9 mit der Sprache anderer Lebewesen,bei 3 verstehst Du die Sprache der Schöpfung.“

Vielleicht hilft dabei das Sprichwort des buddhistischen Mönchs Thich Nhat Hanh: „Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da.“

3) Nicht zu streng mit sich selbst sein, es muss nicht alles perfekt sein.

Sei geduldig mit Dir selbst.

Wenn etwas nicht so funktioniert ,wie Du es Dir vorstellst,gehe einen Schritt zurück. Das heißt ,nimm eine kleine Auszeit und Du wirst sehen- die Ideen und guten Gedanken kommen zurück.

Sieh wo Du vor 5 oder 10 Jahren gestanden hast und wo Du heute bist!

4) Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt– vielleicht ist dieser gerade jetzt noch nicht.

Wie oft halten wir an etwas verbissen fest, oder wollen es erzwingen. Aber wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist: Wie willst Du in dieser Energie etwas Gutes erreichen?!

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“
(Oscar Wilde)

5) Dankbarkeit sein für das was ist.

Untersuchungen haben ergeben, dass Dankbarkeit und der Fokus auf das Positive uns geduldiger machen.

Was logisch erklärbar ist dadurch, dass man nicht gleichzeitig dankbar und negativ eingestellt sein kann´.

Bei Hunden bedeutet Geduld – Impulskontrolle und für uns- geduldig sein mit unseren Hunden:


Photo by Alex Blăjan
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1) Sei achtsam mit Deiner Körpersprache. In der Hundewelt bedeuten bestimmte Haltungen etwas anderes , als in unserer Welt.

2) Achte auf Deine Stimme:Eine hohe,laute und aufgeregte Stimme ist kein Zeichen für Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

3) Gegen Frust, Leineziehen und Langeweile (also für den Hund:-)) hilft Aufmerksamkeit von Deiner Seite: Kein Handy, oder ungeduldiges Zurückziehen. Mach Dich interessant und biete ihm Alternativen. Unterstütze seine Bedürfnisse, das heißt biete ihm mentale und körperliche Auslastung.

Zum Beispiel Impulskontrolle (Geduld) durch Leckerchen in der geschlossenen Hand halten. Erst wenn Dein Hund mit stupsen,oder kratzen an der Hand aufhört,gibt es das Leckerli:-)

Mehr zum Thema Leine findest Du bei Deine Online-Hundeschule unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=m3KqSRqwID0

4) Wähle bewußte Kontakte zu anderen Hunden aus, die auf jeden Fall friedlich und streßfrei statt finden.

So wie für uns Menschen spielt das soziale Umfeld, Ernährung und Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse die zentrale Rolle für Gesundheit, Wachstum und Wohlbefinden.

Ich will mit einem wunderschönen Satz aus dem Buch „Die Weisheit eines Yogi“ von Sadhguru enden:

Wenn wir die richtige Geometrie des menschlichen Körpers finden, können wir die Geometrie des Kosmos in unserem Inneren spiegeln. Anders ausgedrückt: Der menschliche Körper ist fähig den gesamten Kosmos herunterzuladen.

Ich finde das eine wunderschöne Vorstellung – deshalb

Be balanced!

Schreibe mir gerne , was Dich geduldig macht!

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