Bewußte Entscheidungen treffen

two coffee lattes in yellow cup with saucer on brown wooden table

Photo by Toa Heftiba on Unsplash

Ich gehe mit meinem Hund spazieren . Wir sind gerade wieder auf dem Weg nach Hause und laufen an einer Straße entlang.

Mein Hund bleibt plötzlich etwas hinter mir , ich bemerke es am Zug der Leine.Als ich mich umdrehe,sehe ich einen weiteren Hund, mitten auf einer viel befahrenen Straße!

Er blickt in unsere Richtung und wir zu dem Hund.

adult golden retriever sitting on gray road

Photo by Drew Hays on Unsplash

Ein Auto auf der Gegenfahrbahn blieb bereits stehen. Ich dachte fieberhaft nach: Was mache ich jetzt??Nur ruhig bleiben ,sonst rennt er in die falsche Richtung und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Ich gab ihm mit einer großen ausholenden Bewegung meines Armes ein Zeichen , in welche Richtung er gehen sollte und setzte mich gleichzeitig selbst mit meinem Hund in diese Richtung in Bewegung.

Und – oh Wunder – er folgte uns! Puh – wir waren runter von der Straße und er tippelte brav auf dem Gehweg weiter. Ich lotste ihn zu dem Haus, zu dem er gehörte und schloss hinter ihm das Gartentor.

Meine bittenden Worte an die Hundehalterin gerichtet , wurden relativ gelassen angenommen.

Ich war danach noch stundenlang aufgewühlt.

Wir haben uns für unseren Hund entschieden und damit auch die Verantwortung für ihn übernommen!

Mir ist durchaus bewusst , dass sich Lebensumstände verändern . Jedoch haben unsere Hunde nicht die Möglichkeit zu wählen, ob sie in diesem neuen Umfeld bleiben möchten , oder nicht.

Es obliegt uns, dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen.

Ein Hund ist eine lebenslange Verantwortung. Eine wunderschöne Aufgabe- wie ich finde- und unsere Lieblinge geben uns so unfassbar viel zurück!

Doch sei Dir dieser Verantwortung bewusst, BEVOR Du einen Vierbeiner in Dein zu Hause holst.

11 Punkte helfen Dir bei Deiner Entscheidung:

A gray and white husky drinking water out of a Boxed Water carton

Photo by Boxed Water Is Better on Unsplash
  1. Grundsätzlich gilt immer zunächst Dein „Warum“, oder anders ausgedrückt: Was gibt Dir diese Entscheidung, wenn Du sie triffst.
  2. Wähle eine Hunderasse , die zu Dir und Deinem Leben passt. Bestimmte Rassen benötigen Hundeerfahrung.

3.Vorsicht bei wem Du den Hund kaufst! Laß Dich von Tierärzten, Hundeschulen und Hundeverbänden beraten.

4. Nutze die Möglichkeit ,VOR dem KAUF zum Tierarzt zu gehen, um den Hund durchchecken zu lassen.

5.Rechne Dir die möglichen Kosten (Tierarzt,Versicherung etc.) aus, ob Du Dir das leisten kannst.

6. Beginne frühzeitig mit dem Hundetraining- damit verbunden, schaffe Routinen für die geistige und körperliche Fitness Deines Hundes. Die Anforderungen sollten rasse-und altersspezifisch sein.

7. Bist Du bereit mind.3mal am Tag Gassi zu gehen, oder hast Du jemand , der Dich unterstützt- auch im Urlaub-und Krankheitsfall.

8. Sind Deine Arbeitszeiten „hundefreundlich“. 8 Stunden alleine lassen ist keine Alternative für den Hund.

9. Feste Schlaf- und Futterstellen einrichten.

10. Verantwortungsbewußt an der Leine führen, wenn es um die Sicherheit Deines,oder eines anderen Hundes geht.

11. Sammle etwas Erfahrung durch Gassirunden in Tierheimen. Dort sitzen Hunde, die sehnlichst auf Menschen warten, die für sie Zeit haben!

Wenn Du Dich nach reiflicher Überlegung für einen Hund entscheidest: Wunderbar!

Übernimm 100% Verantwortung für all Deine Entscheidungen, aber insbesondere für Dein Hündchen!

„Blicke dorthin, wohin Du willst“ – Anthony Robbins

Be balanced!

Schreibe mir gerne, was Dir bei Entscheidungen hilft.

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